Industrie 4.0

Was ist Industrie 4.0?

Die Industrie 4.0 stammt von der industriellen Fertigung und steht für die vierte industrielle Revolution. Die Vorreiter der Industrie 4.0 sind die Industrie 1.0 gefolgt von der Industrie 2.0 und schlussendlich von der Industrie 3.0. Die Industrie 1.0 bezieht sich auf die Integration von Wasser- und Dampfkraft für mechanische Produktionsanlagen. Ein Beispiel dafür ist die Erfindung von Dampfmaschinen. Die Industrie 2.0 kam durch die Integration von Akkordarbeit und Fliessbändern zustande. Fabrikhallen wurden immer grösser und Automatisierungen vorangetrieben. Daraus entstanden die ersten Schritte für die Globalisierung, da Automobile, Kleider und Rohstoffe automatisiert hergestellt und verarbeitet wurden. Die Industrie 3.0 ist eine noch stärkere Integration von Automatisierungen durch Elektronik und Informatik. Dabei wurde verstärkt auf Entwicklung gesetzt und so Personal-Computer für Haushalt und Büro als neues Industriegebiet lanciert.

Die Industrie 4.0 bezieht sich auf die Digitalisierung von früheren analogen Techniken. Was bedeutet jedoch Digitalisierung genau?

Was ist Digitalisierung?

Digitalisierung ist eine Umwandlung von analogen Inhalten auf digitale Technologien. Ein simples Beispiel dafür wäre, dass man den Lohnausweis nicht mehr per Briefpost zugestellt bekommt, sondern dieser nur noch elektronisch versandt oder abgelegt wird. Dabei geht es aber nicht nur um die reine Übernahme von Arbeitsschritten, sondern um zusätzliche Faktoren, welche die Arbeit durch digitale Technologien vereinfachen. Beim genannten Lohnausweis-Beispiel könnte man den Lohnausweis auf einen internen Server automatisiert über das Buchhaltungssystem ablegen, sodass dieser elektronisch für den Mitarbeiter verfügbar ist. Dadurch würden die Lohnbuchhalter Zeit sparen, da keine Zeit mehr für den Versand jedes Lohnausweises jedes Mitarbeiters verloren geht. Der Lohnempfänger hätte dabei alle Lohndaten in einem Ordner verfügbar und das Verlustrisiko, welches man bei papierbasierten Lohnausweisen hätte, würde eliminiert werden.

Durch die Integration von digitalen Technologien werden weitere Vernetzungen hergestellt. So kommuniziert beispielsweise eine Smartphone-App mit anderen Maschinen und fördert so eine Bedienung oder Kontrolle der Maschinen auch ausserhalb der Geschäftsräumlichkeiten.

Die Digitalisierung betrifft aber nicht nur Betriebe. Sie ist in allen Lebensbereichen aktiv. Menschen schreiben sich beispielsweise über Chats, telefonieren mit Video-Integrationen oder kaufen in Online-Shops ein.

Was bedeutet dies für die Kommunikation?

In den letzten Jahren fand ein grosser Wandel in der Kommunikation statt. Es wird immer mehr über digitale Geräte wie Smartphones oder über online Kommunikationsmedien wie Apps, Chat-Systeme, Videokonferenzen oder soziale Medien kommuniziert. Die direkte mündliche Kommunikation bleibt aber nach wie vor ein zentrales Kommunikationsmedium. Durch den Kommunikationswandel ist die Welt jedoch mit diversen Netzwerken verbunden und ermöglicht so einen viel grösseren und ortsunabhängigen Datenaustausch, als nur über die mündliche Kommunikation.

Betriebe sind von der Industrie 4.0 ebenfalls stark betroffen. Durch die weltweite Verbindung von Netzwerken ändert sich auch die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Maschine und Maschine. Dieser Wandel wird unterstützt durch schnellere Prozessoren, grössere Speicherkapazitäten sowie immer kleinere und günstigere Sensoren. Prozesse, Maschinen und Menschen sind somit untereinander verbunden.

Industrie 4.0 im Handel?

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Stichwörter: digital Digitalisierung digitale kommunikation industrie 4.0 digitalisierungsstrategie