Industrie 4.0 für den Handel

Die Industrie 4.0 im Handel

Die Industrie 4.0 und die daraus resultierende Digitalisierung wird für den Handel in den kommenden Jahren immer wichtiger werden. Omnichannel-Strategien, digitale (oder sogar virtuelle) Einkaufserlebnisse, personalisierte Angebotsunterbreitungen, schneller Service durch funktionierende Hardwaregeräte, Prozesserleichterungen, Daten- und Servermanagement oder Screens mit relevanten Produktinformationen sind dabei wichtige Integrationspunkte. Die Schnittstellen zwischen on- und offline Verbindungen können in Zukunft noch weiter ansteigen, da «Digital Natives» sich nicht nur über das Internet informieren, sondern auch die Möglichkeit haben möchten, in Online-Shops einzukaufen. Das Packet, dass ein Handelsunternehmen für den Konsumenten 4.0 mitbringen sollte, ist daher sehr breit aufbereitet.

Wie kann ein Handelsunternehmen letztendlich aber alle diese Punkte in sein Geschäftsmodell integrieren?

Service + IT-Infrastruktur = Lösung?

Serviceerweiterungen oder neue Kreationen von Serviceleistungen können zusätzliche Werte für die Endkunden schaffen. Das Wort «Service» sollte dabei nicht als reine Dienstleistung betrachtet werden. Ein Service kann auch mit einem Produkt oder sogar mit Produkten und Dienstleistungen vereint angeboten werden. Ein Beispiel für eine Serviceerweiterung ist die Informationszusendung zu personalisierten Angeboten via Kurznachrichten in Smartphone-Apps, via Whatsapp-Nachrichten oder per SMS-Nachrichten.

Mit der Integration von Industrie 4.0 im Handel sind die meisten Serviceleistungen mit Informationstechnologischen (IT) Geräten verbunden. Möchte ein Handelsunternehmen also zusätzliche Werte kreieren, müssen die technischen Bedingungen dafür zwingend vom Händler bereitgestellt werden. Eine professionelle und zukunftsorientiere IT-Infrastruktur ist für ein Unternehmen daher ein zentrales Investitionspotential für ein zukunftsorientiertes Geschäftsmodell.

Welche IT-Geräte werden vom Handel in der IT-Infrastruktur benötigt?

Handelsunternehmen werden grundsätzlich in zwei Formen unterteilt, nämlich in Grosshandel und Detailhandel. Grosshandelsunternehmen haben Grossabnehmer und gewerbliche Nachfrager als Kunden. Detailhändler hingegen stellen Angebote für Privathaushalte zur Verfügung. Beide Handelsformen brauchen, wie andere Branchen auch, sämtliche Informatik an den Arbeitsplätzen (Computer, Telefon, Headsets, Drucker etc.) sowie Server- und Netzwerkinfrastrukturen.

Da sich die beiden Handelsformen voneinander unterscheiden, können sich ebenfalls die benötigten Lösungen der IT-Infrastruktur unterscheiden:

Grosshandelsunternehmen

Grosshandelsunternehmen haben normalerweise grosse Lagerflächen, welche durchgängig bewirtschaftet werden müssen. Damit die Prozesse eingehalten, Zeit eingespart und Fehler minimiert werden, benutzen Grosshandelsunternehmen häufig elektronische Geräte wie die mobile Datenerfassung. Die mobile Datenerfassung richtet sich auf die Warenwirtschaft, die Inventur, den Bestellprozess, die Bestandskorrekturen sowie sämtliche Warenverschiebungen. Damit die Waren und sämtliche damit verbundene Daten einheitlich über ein System gepflegt werden können, ist das MDE-Gerät an ein ERP-System angebunden. So können sämtliche Stammdaten optimiert gepflegt und Automatisierungen miteinbezogen werden.

Detailhandelsunternehmen

Zu den wichtigsten Bestandteilen der IT-Infrastruktur im Detailhandel gehören Kassenlösungen, Scanner, Waagen, Bondrucker, Displayanzeigen sowie EFT-Geräte für Kartenbezahlungen. Detailhandelsunternehmen können wie die Grosshandelsunternehmen ebenfalls mobile Datenerfassungen und ERP-Systeme einsetzen. Die mobile Datenerfassung wird oft für die Verkaufspreispflege und die Inventur verwendet. ERP-Systeme werden mehrheitlich für Daten (wie beispielsweise Preise), Lieferscheinpflege und die interne Buchhaltung eingesetzt. Um dem Kunden ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten benutzen viele Detailhändler zusätzlich digitale Beschilderungen in Form von Displays für den Einsatz digitaler Medieninhalte.

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