Von der Planung bis zum produktiven Einsatz: So gelingt die Digitalisierung der Regalbeschriftung
Elektronische Regaletiketten (ESL) revolutionieren den stationären Handel. Preisänderungen werden in Sekunden statt Stunden umgesetzt, Fehler zwischen Kasse und Regal werden minimiert und Mitarbeitende gewinnen wertvolle Zeit für die Kundenberatung. Doch wie läuft die Einführung eines ESL-Systems in der Praxis ab?
In diesem Beitrag zeigen wir die zehn wichtigsten Schritte für eine erfolgreiche ESL-Einführung und erklären, wie die Nexgen AG Handelsunternehmen von der ersten Beratung bis zum langfristigen Betrieb begleitet.
1. Beratung und Definition des Projektumfangs
Am Anfang steht die Analyse Ihrer Anforderungen. Gemeinsam wird definiert:
Nicht jedes Produkt benötigt dasselbe Etikett. Während Standardartikel oft mit kleinen Labels auskommen, benötigen Aktionsflächen, Frischebereiche oder Promotionen grössere Displays mit zusätzlichen Informationen.
Eine professionelle Beratung stellt sicher, dass die Lösung optimal zu Ihrem Geschäftskonzept passt und spätere Anpassungen vermieden werden.
2. Budgetplanung, Offerte und ROI-Berechnung
Nach der Bedarfsanalyse erfolgt die Budgetplanung.
Dabei werden berücksichtigt:
Zusätzlich kann eine ROI-Berechnung (Return on Investment) erstellt werden.
Typische Einsparungspotenziale entstehen durch:
Viele Händler stellen bereits nach kurzer Zeit fest, dass sich die Investition durch die eingesparte Arbeitszeit und die verbesserte Preisqualität deutlich auszahlt.
3. Evaluation der passenden Halterungen
Ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor sind die richtigen Befestigungslösungen.
Je nach Regalsystem kommen unterschiedliche Halterungen zum Einsatz:
Vor der Bestellung wird geprüft, welche Regaltypen im Geschäft vorhanden sind und welche Befestigungslösungen am besten geeignet sind.
Eine saubere Planung spart später viel Installationsaufwand.
4. Datenübermittlung aus dem Kassensystem sicherstellen
Das Herzstück jeder ESL-Lösung ist die Kommunikation zwischen Kassensystem und elektronischem Etikett.
Das Grundprinzip ist einfach:
Eine zentrale Datenbank liefert die Produktinformationen für sämtliche ESL-Displays.
Dabei werden Informationen wie:
automatisch übertragen.
Die Entwicklungsabteilung der Nexgen AG unterstützt bei der Integration bestehender Kassensysteme und Warenwirtschaftslösungen.
Für die Datenübermittlung bietet Nexgen AG mit PrisaConnect ESL eine flexible Integrationslösung an. Das System ermöglicht die Übertragung von Produktdaten mittels CSV-Dateien oder über moderne API-Schnittstellen und verbindet so bestehende Systeme effizient mit der ESL-Plattform.
Damit wird sichergestellt, dass Preisänderungen automatisch vom Kassensystem auf das elektronische Regaletikett gelangen.
5. Bestellung der Hardware und Software
Nach Abschluss der Planung erfolgt die Bestellung der benötigten Komponenten.
Dazu gehören:
Dank der vorgängigen Analyse kann die Bestellung präzise auf die Anforderungen des Kunden abgestimmt werden.
6. Vorbereitung der Software und Designvorlagen in V:Studio
Während die Hardware geliefert wird, beginnt die Softwarekonfiguration.
Mit V:Studio werden die Layouts der Regaletiketten erstellt.
Dabei können beispielsweise dargestellt werden:
Die Nexgen AG unterstützt dabei auf zwei Arten:
So entstehen Etiketten, die perfekt zum Corporate Design des Unternehmens passen.
7. Definition der Automatisierungen
Der wahre Mehrwert von ESL entsteht durch intelligente Automatisierungen.
Gemeinsam wird definiert:
Praxisbeispiele:
Diese Automatismen reduzieren den manuellen Pflegeaufwand erheblich und erhöhen gleichzeitig die Qualität der Produktinformationen.
8. Inbetriebnahme und Installation vor Ort
Sobald Hardware und Software vorbereitet sind, erfolgt die Installation.
Die Nexgen AG bietet die vollständige Einführung als Dienstleistung an:
Nach der ersten Einführung können Kunden spätere Erweiterungen oder Umbauten häufig selbst durchführen.
Dadurch bleibt das System flexibel und unabhängig erweiterbar.
9. Kontrolle und Bedienung der Software
Nach der Installation erfolgt die Übergabe an die Anwender.
Die Bedienung moderner ESL-Systeme ist bewusst einfach gehalten.
Mitarbeitende lernen innerhalb kurzer Zeit:
Dank intuitiver Benutzeroberflächen sind keine speziellen IT-Kenntnisse erforderlich.
Das Ziel ist klar: Technologie soll den Arbeitsalltag vereinfachen und nicht komplizierter machen.
10. Produktiver Betrieb und Nutzen im Alltag
Jetzt beginnt der eigentliche Mehrwert.
Mit ESL gewinnen Unternehmen:
✅ Mehr Zeit für Kundenberatung
✅ Schnellere Preisaktualisierungen
✅ Weniger Fehler zwischen Kasse und Regal
✅ Höhere Preisgenauigkeit
✅ Professionelleres Ladenbild
✅ Effizientere Prozesse
✅ Schnellere Umsetzung von Aktionen
Während früher Mitarbeitende Stunden mit dem Austauschen von Papieretiketten beschäftigt waren, können sie sich heute auf ihre Kunden konzentrieren.
Das ESL-System arbeitet im Hintergrund und sorgt dafür, dass die richtigen Informationen jederzeit am richtigen Ort angezeigt werden.
Warum die Nexgen AG der ideale Partner für dein ESL-Projekt ist
Die Einführung von Electronic Shelf Labels ist weit mehr als nur die Installation neuer Displays. Der Erfolg hängt von einer sauberen Planung, der Integration in bestehende Systeme und einer zuverlässigen Umsetzung ab.
Die Nexgen AG begleitet Handelsunternehmen von der ersten Idee bis zum langfristigen Betrieb:
Mit langjähriger Erfahrung im Detailhandel, in der Systemintegration und im Bereich digitaler Preisauszeichnung sorgt die Nexgen AG dafür, dass dein ESL-Projekt nicht nur technisch funktioniert, sondern messbaren Nutzen für dein Unternehmen schafft.
Digitalisiere deine Regalbeschriftung, reduziere Fehler und schenke deinem Team mehr Zeit für das Wesentliche: deine Kunden.