Wegen dem Onlinehandel weniger Technologie im stationären Handel?

Wegen dem Online-Handel weniger Technologie im stationären Handel?

Bis vor kurzem ist man davon ausgegangen, dass die Shopping-Technologie, der Online-Handel und das vermehrte Nutzen von Smartphones die Menge an Informations-Technologie (IT) in den Verkaufsstellen reduzieren wird. Doch ist das wirklich so?

Gemäss einer Studie von Fuhrer und Hotz (Mai 2017), die anlässlich der schweizerischen Detailhandelstagung vorgestellt wurde, ist genau das Gegenteil der Fall. Shopping-Technologie wird gemäss 73% der Experten in den nächsten 2-5 Jahren verbreitet anzutreffen sein. Der Schweizer Detailhandel investiert viel in seine IT. Die Hauptreiber dafür sind die Erhöhung des Einkaufserlebnisses, die lückenlose Verknüpfung von On- und Offline-Handel und die Stärkung der Kundenbindung. Zudem soll die Attraktivität des stationären Handels erhöht werden und der Einkaufsprozess für den Kunden vereinfacht werden.

Als Risiken für den Detailhandel sehen die Experten die Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts, die Komplexität und die Anforderungen an die Logistik. Ebenfalls als Gefahren sieht der Handel die Datensicherheit und die allfällige Überforderung der Kunden durch die neuen Technologien.

Man kann also davon ausgehen, dass sich die IT-Infrastruktur in den Verkaufsstellen spätestens in den nächsten paar Jahren ändern wird. Bei verschiedenen Detailhändlern wurde bereits heute ein Teil der klassischen Kassen durch Selfcheckout-Kassen mit oder ohne mobile Erfassungseinheit (PDA) ersetzt. Absehbar ist auch, dass der PDA sicherlich in Zukunft durch das Smartphone des Kunden abgelöst werden wird. Dies bedingt Investitionen in die Netzwerkinfrastruktur und in die Sicherheit des Netzwerkes.

Zudem ist ein grosser Teil der Detailhändler im Rahmen ihrer Omnichannel-Strategie daran, ihre Kassensysteme mit dem Online-Shop zu verbinden oder hat dies bereits mehr oder weniger getan. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Bei aller Technologie darf man aber nicht vergessen, dass nicht alle Kunden gleich gut mit der neuen Technologie umgehen können und nicht alle Kunden besitzen ein Smartphone und kaufen damit ein oder bezahlen damit. Und solange in der Schweiz ein Annahmezwang von Banknoten und Münzen gilt, wird es auch weiterhin Kassensysteme brauchen, die dieses Geld verwalten.

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Stichwörter: Kassenlösungen Shopping-Technologie Handel Onlinehandel Omnichannel-Strategie